Dresden Calling

Hierzu dokumentieren wir die Aufrufe der beiden Antifa-Bündnisse :

Aufruf von no pasaran:

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!
In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.

[weiterlesen no-pasaran.mobi]

Aufruf des Vorbereitungskreis „Keine Versöhnung mit Deutschland“:

Keine Versöhnung mit Deutschland!

Das Dresden-Gedenken scheint wichtig, so wichtig, dass die neue sächsische Staatsregierung eigens für den bevorstehenden 65. Jahrestag das Versammlungsrecht noch schnell erheblich einschränken will. Schließlich ruinieren „Extremisten“ schon seit Jahren die Gedenkstimmung rund um den 13. Februar und gefährden Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Unterdessen versucht eine Handvoll Dresdner Kultur- und Kirchenprominenz ein weiteres Denkmal zur Erinnerung an die Bombardierung und das Wiedererstehen der Stadt zu erstreiten. Zwar wurde erst 2009 eine neue Erinnerungsstelle in der Altstadt eingeweiht, aber Mahnmale für Dresden kann es in Dresden nicht genug geben. Mit kaum verhohlener revanchistischer Rhetorik wird das Denkmal in der Sächsischen Zeitung beworben; es zeigt einen „gestürzte[n] Mensch[en], der sich aufbäumt, ein Gefallener, der aus eigener Kraft aufersteht. So wie die Dresdner, so wie ihre Stadt.“ Die Oberbürgermeisterin bemüht sich derweil, eine dem Jahrestag angemessene Gedenkatmosphäre zu schaffen – laute Musik oder Demonstrationen sind dabei sehr hinderlich, denn das erwünschte Gedenken soll als unpolitischer und damit unhinterfragbarer Akt wahrgenommen werden. Mit Hilfe einer Menschenkette um die historische Altstadt soll ein „Zeichen gegen Extremismus“ gesetzt und gleichzeitig der Zerstörung der Stadt gedacht werden. Business as usual in Dresden.

[weiterlesen auf venceremos.antifa.net]

Außerdem wollen wir noch auf die Aufrufe von Avanti, TOP Berlin, Basisgruppe Geschichte Göttingen und der autonomen antifa [f] verweisen.

Soli-Konzert am 22. Januar

r|antifajugend münchen (r|am) präsentiert:

Wasted Youth (HC-Punk, Schwäbisch Gmünd)
Adams Apple (female fronted HC-Punk, Waldkraiburg)
Zoo Escape (Punk, München)
Nukulelist (Nukular Ukulelist, München)

+ Tekno-Party im Raum 2
+ leckeres Essen und Getränke
+ und und und

22.1.10, 20.00 Uhr, Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 104/II. Aufgang)

Gegen Krieg und Krise

Raus gegen die NATO-Kriegskonferenz 2010!

Vom 5. bis 7. Februar treffen bei der „Sicherheitskonferenz“ in München die Verteidigungsminister der NATO-Staaten, die Generäle und Rüstungslobbyisten zusammen, um ihren tödlichen Geschäften nachzugehen. Auch dieses Jahr werden wir massenhaft auf die Straße gehen: Gegen Krieg, Krise und Kapitalismus!

06.02. 2010:
Internationale Großdemonstration
13 Uhr Marienplatz, München
Raus gegen die Kriegskonferenz! Rein in den internationalistischen Block!

Bundeswehr und NATO-Truppen raus aus Afghanistan, raus aus Somalia und aus allen Ländern, wo sie sonst ihr Unwesen treiben! Schluss mit militärischer und zivil-militärischer „Konfliktprävention“, Migrationskontrolle und Aufstandsbekämpfung nach „innen“ und „außen“! Bundeswehr, NATO, EU-Interventionstruppen und alle Militär- und Repressionsapparate gehören aufgelöst! Kriegsgerät gehört verschrottet, und wenn wir dafür selbst Hand anlegen müssen!

Wir rufen auf zu Widerstand gegen Militarisierung und Krieg – bei der SIKO, aber auch an Militärstandorten, Rüstungsproduktionsstätten und Rekrutierungsorten der Bundeswehr, wie Schulen, Unis und Arbeitsämtern!

Kapitalismus produziert immer Armut, Ausschluß und Krisen und lässt sich nur mit Repression und Krieg aufrechterhalten. Darum ist der internationalistische Kampf um die Befreiung von kapitalistischer Ausbeutung die beste Antikriegsbewegung!

[weiterlesen auf no-nato.de]

En Garde! WKR-Ball anfechten!

Gegen das rechtsextreme Tanzevent in der Hofburg

Alle Jahre wieder…

Am 29. Jänner 2010 findet zum mittlerweile 57. Mal der alljährliche Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) in der Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig lokale Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen „national-freiheitlich“, völkisch-deutschnational und offen rechtsextrem bewegen. Der bekannteste Mitgliedsbund ist derzeit sicherlich die Burschenschaft Olympia, deren „alter Herr“ Martin Graf skandalträchtig das Amt des dritten Nationalratspräsidenten bekleidet. Gerade die Olympia zeigt sehr deutlich die Scharnierfunktion deutschnationaler Korporationen zwischen der FPÖ einerseits und dem Neonazismus andererseits. So lassen sich Olympen für die FPÖ im Nationalrat, im Wiener Landtag, sowie im Parteivorstand auf Bezirks- und Landesebene finden. Gleichzeitig lud die Olympia aber in den letzten Jahren verschiedene neonazistische Liedermacher, als auch den Holocaustleugner David Irving in ihr Verbindungshaus ein. Daneben äußert sich die Olympia immer wieder rassistisch, antisemitisch und NS-verharmlosend.

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AntifaCafé am 7. Januar

AntifaCafé am 7. Januar

Gefunden auf antifa-nt.de:

Das letzte Jahr lief nicht unbedingt schlecht für die radikale Linke in München, vielmehr gab es im Rückblick betrachtet eine Vielzahl von Aktionen, Diskussionen, Mobilisierungen zu verschiedensten gesellschaftlichen und politischen Ereignissen und Entwicklungen. Um nur einiges zu nennen: Eine große und kraftvolle Demonstration gegen die SiKo, eine gemeinsame Mobilisierung gegen den Nato-Gipfel in Strasbourg, Gegenaktionen gegen drei Naziaufmärsche und eine Vielzahl anderer Naziaktivitäten, wie etwa Kundgebungen, Mahnwachen, Infostände etc., die Antifademo zum 8.Mai, zudem noch eine, vor allem anfangs starke, Teilnahme an den aktuellen Student_innenprotesten oder etwa auch die Aktionen gegen fundamentalistische Christ_innen und Abtreibungsgegner_innen.
Wir glauben, dass es mit der radikalen Linken in München aufwärts geht, dass mehr Menschen erreicht werden können, dass Inhalte und Ziele besser vermittelt werden, dass sich mehr Menschen organisieren und eigenständig aktiv werden. Allerdings und da dürfen wir uns nichts vormachen ist die radikale Linke nach wie vor gesellschaftlich marginal. Dies gilt es zu ändern.Wir wollen mit euch die Ereignisse und Entwicklungen, Stärken und Schwächen, Bewegungen und Stillstände, vor allem aber über Perspektiven linksradikaler Poltik in München diskutieren. Dazu wird es ein kurzes Inputreferat geben, in dem wir eine kurze Chronologie geben wollen und einige Thesen vorstellen, um danach mit euch in die Diskussion einzusteigen.

Darüber hinaus gibt`s wie immer Antifa-News, kühle Getränke und den offenen Antifa-Stammtisch. In der Küche zaubert das Kulinariat.

Offen ab 20 Uhr, Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II. Aufgang

Achtung: Nächstes Treffen am 20. Dezember

Unser nächstes offenes r|am – Treffen findet diesmal auf Grund der Weihnachtsferien schon am 20. Dezember um 19:00 Uhr im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 104/II. Aufgang statt. Schaut vorbei es gibt wie immer Antifa-News, Getränke und Snacks…

Unter der Rubrik Materialien findet ihr jetzt neben unseren Redebeiträgen, Aufrufen usw. auch die Rechtshilfe Was tun, wenn’s brennt, den Bezugsgruppenreader Zusammen mehr erreichen und ein Demo 1×1

AntifaCafé am 3.Dezember

Gefunden auf antifa-nt.de:

Am Donnerstag den 3.12.09 findet, wie jeden ersten Donnerstag im Monat, das Antifa-Café im Kafe Marat statt. Diesmal mit mit einem Vortrag des Münsteraner Historikers Michael Sturm:

Von den „Schwabinger Krawallen“ zur „Münchner Linie“

Im Juni 1962 lieferte sich die Münchner Stadtpolizei in Schwabing an fünf aufeinander folgenden Nächten heftige Auseinandersetzungen mit mehreren tausend Personen, die unter demonstrativer Missachtung polizeilicher Anordnungen Straßen und Kreuzungen blockierten. Die Konfrontationen sind als „Schwabinger Krawalle“ nicht nur in die Geschichte Münchens, sondern auch in die Erinnerungskultur der Bundesrepublik eingegangen.

Doch welche Auswirkungen hatten die „Schwabinger Krawalle“ für alle Beteiligten? Während die Proteste und die öffentlichen Reaktionen auf den Polizeieinsatz auf das Entstehen einer kritischen Zivilgesellschaft verwiesen, stellten die Ereignisse für die Münchner Stadtpolizei einen bedeutenden Einschnitt dar.

Unter Polizeipräsident Manfred Schreiber wurden hinsichtlich des Selbstverständnisses und der Einsatzstrategien zahlreiche Reformen in Angriff genommen, die zu bürgerfreundlicheren Handlungsmustern führen sollten und unter dem Begriff „Münchner Linie“ bekannt wurden. Wie entwickelten sich also das Verhältnis zwischen Polizei und den sich herausbildenden Jugendkulturen sowie der Studentenbewegung während der turbulenten 1960er Jahre in der bayrischen Landeshauptstadt? Wie verliefen die Begegnungen zwischen Polizisten und nonkonformen Jugendlichen bei Beatkonzerten, im Englischen Garten oder in den Straßen Schwabings?

Der Vortrag liefert Einblicke in die spannende, aber vielfach vergessene Protestgeschichte Münchens.

Außerdem wie immer Antifa-News, Infotische, Musik und kühle Getränke. In der Küche zaubert das Kulinariat.

3.12.09, 20.00 Uhr, Kafe Marat, Thalkirchnerstr.104/II

Nächstes Treffen am 29. November

Unser nächstes offenes r|am – Treffen findet am 29. November um 19:00 Uhr im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 104/II. Aufgang statt. Schaut vorbei es gibt wie immer Antifa-News, Getränke und Snacks…

Muc: Kein Naziaufmarsch am 14. November!

Gegen Geschichtsrevisionismus und deutsche Opfermythen!

Am Samstag den 14.11.09 wollen Nazis aus dem Spektrum der NPD, deren Tarnliste “Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) und den so genannten „Freien Nationalisten München“ (FNM) wie im letzten Jahr ein so genanntes „Heldengedenken“ durchführen.

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Nächstes Treffen am 25. Oktober

Unser nächstes offenes r|am – Treffen findet am 25. Oktober um 19:00 Uhr im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 104/II. Aufgang statt. Schaut vorbei es gibt wie immer Antifa-News, Getränke und Snacks…